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Abteilung: Gesamtverein
Von: Wolfram Opperbeck (WN)
Generalversammlung 2011
„Meine Heimat - mein Verein“. Mit diesen Worten kennzeichnete der Vorsitzende des Allgemeinen Schützenvereins St. Martinus, Uwe Landau, in der Generalversammlung am Freitagabend im Saal des Bürgerhauses die Haltung der Schützen zu ihrem Verein. Und diese Einstellung zeigte sich durchaus auch während der gesamten Versammlung, in der nicht nur das Miteinander der Schützen im Verein, sondern auch das gemeinsame Engagement für die gesamte Stadt im Mittelpunkt stand. Auf der Tagesordnung standen neben verschiedenen Berichten auch Neuwahlen zum Vorstand.
Zu Beginn der Versammlung begrüßte Uwe Landau unter den Mitgliedern vor allem König Kai Hauser und die Mitglieder der Spielmannszuges der SG und des Stadtfanfarenzugs „Blau Weiß“, die für Schwung zwischen den einzelnen Tagesordnungspunkten sorgten. „Was wären wir ohne die Musikzüge?“, betonte Landau unter dem Beifall der Anwesenden. Dann gab Schriftführer Holger Hinkerohe den Geschäftsbericht ab. In diesem war von der letzten Generalversammlung über Pflanzaktionen im Schützen- und Bürgerwald, Klausurtagungen sowie weiteren Veranstaltungen und Ehrungen von verdienten Vereinsmitgliedern und der Sammelaktion für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge die Rede. „Das war ja eine rekordverdächtige Darstellung auf nachweislich 14 Seiten“, würdigte Uwe Landau die Ausführungen de Schriftführers.
Viel Gutes hatte auch Kassierer Diethelm Heimeier zu berichten, denn die Kassenlage ist insgesamt recht zufriedenstellend. Immerhin 665 Mitglieder tragen dazu mit ihren Beiträgen bei, und deren Zahl wuchs sogar noch am Abend der Generalversammlung. Eine Steigerung des Kassenbestandes erhofft sich der Vorstand noch durch den weiteren Verkauf der neuen Vereinskrawatten.
Zunächst aber bestätigte Franz Nordhoff, der mit Theo Puke die Kasse geprüft hatte, „eine außerordentlich gute Kassenführung“, was dann auch nicht nur zu einer einstimmigen Entlastung des Kassierers, sondern des gesamten Vorstands führte.
Nach dem Kassenbericht stand dann eine Satzungsänderung auf dem Programm, bei der es aber nur um eine Formalie bezüglich der Formulierung zu den Aufgaben des Vorsitzenden nach dem BGB und den Hinweis ging, dass alle Mitglieder des Hofstaates das 18. Lebensjahr vollendet haben müssen.
Große Freude herrschte dann darüber, dass Oberst Gerd Nordhoff, der seit 1973 im Verein ist, für diese Aufgabe weiter zur Verfügung steht. „Der Oberst hat nicht nur das Bataillon fest im Griff“, lobte Uwe Landau unter dem Beifall der Mitglieder. Vor seiner Tätigkeit als Oberst hatte Gerd Nordhoff bereits einige andere Ämter inne. „Für diese Arbeit kann man sich kaum einen Besseren vorstellen“, sagte der Vorsitzende. Nach der einstimmigen Wahl des Oberst folgten Neuwahlen zum Vorstand. Heinz Schönhoff schied auf eigenen Wunsch aus und erhielt nicht nur als „Tanzbär des Vereins“, sondern auch für seine Arbeit Lob und Geschenke sowie eine Urkunde. Als Nachfolger wurde Andreas Rickert gewählt, der auch aktiv in der Ehrengarde ist. Jürgen Austermann, der turnusmäßig zur Wahl stand, wurde einstimmig im Amt bestätigt.
Zum Schluss wurde darauf hingewiesen, dass mit dem neuen Festwirt bei der einen oder anderen Veranstaltung noch nicht alles hundertprozentig geklappt habe. Aber Uwe Landau betonte, dass hier schon entsprechende Gespräche geführt worden seien, und der Vorstand ein gutes Gefühl habe, dass es im kommenden Jahr besser wird. „Im Vereinsleben ist es gut, wenn im Laufe der Zeit alles immer ein bisschen besser wird, und das soll auch bei uns so bleiben. Dann wird auch im Laufe der Zeit die Freude immer größer“, lautete zum Schluss der Versammlung die Einschätzung des Vorsitzenden für das Vereinsleben in einer Stadt.



